10.07.2019 Mittwoch  Ortsgruppe bekommt neue Rettungspuppe

Spende der LAUTER-Stiftung hilft ehrenamtlichen Rettern

Ein heißer Samstagnachmittag in Quakenbrück. Ein großer Raum, viele Menschen. Plötzlich stürzt jemand zu Boden. Die herbeigeeilten Ersthelfer stellen fest: Herz-Kreislaufstillstand. 
Schnell beginnen sie mit der Reanimation.

Herzdruckmassage und Atemspende, immer im Rhythmus Dreißig zu Zwei. 
Ein dritter Helfer schafft schnell einen AED heran. Gekonnt werden die Elektroden aufgeklebt, woraufhin das Gerät zu blinken beginnt. 

„Alle weg vom Patienten, ich schocke“, ruft der Ersthelfer, der direkt am Gerät sitzt. Dann drückt er den leuchtenden Knopf und setzt einen Stromstoß frei. Sofort geht es weiter mit der Reanimation. Der Schweiß steht den Lebensrettern im Gesicht. Bloß keine Zeit verlieren, denn jede Sekunde zählt. Dann, endlich, ist es geschafft. 

Glücklicherweise ohne bleibende Schäden, denn der Patient am Boden ist nur eine Puppe. Und auch die Ersthelfer sind lediglich Teilnehmer eines Erste-Hilfe-Kurses der DLRG Ortsgruppe Quakenbrück e.V.

Eigens für diese Kurse konnte der ortsansässige Verein erst kürzlich dank der großen finanziellen Unterstützung der LAUTER-Stiftung eine neue Reanimationspuppe anschaffen, welche die Teilnehmer am vergangenen Wochenende zum ersten Mal ausprobieren durften. 
„Eine solche Neuanschaffung war besonders mit Blick auf die gestiegene Zahl der EH-Kurse dringend nötig“, meint Elke Vor der Wösten, die den Lehrgang leitet. 

Die Ausbildung neuer Ersthelfer in praktischen Übungen sei dabei besonders wichtig, da noch immer viele Menschen Berührungsängste mit der lebensrettenden Reanimation hätten. Dem versuche man so entgegenzuwirken. 

Die Anschaffung einer neuen Puppe sei dabei vor allem deshalb dringend nötig gewesen, da die alten Puppen unter dem harten Einsatz in vielen Kursen sehr gelitten hatten. 

Doch nicht nur als Ersatz für diese soll das neue Spezialgerät dienen, denn dank ihres modernen Auswechselkopfes können die Teilnehmer der alljährlich angebotenen Sanitätskurse auch komplexere Szenarien wie das Intubieren von Patienten realgetreu üben. 
„Damit fördern wir die Ausbildung unserer Einsatzkräfte, die auf Sanitätsdiensten aller Art für Sicherheit sorgen“, so Vor der Wösten. 

Ein besonderer Dank gehe dabei an die LAUTER-Stiftung, ohne deren großzügige Förderung eine Umsetzung des Anschaffungsvorhabens wohl nicht so schnell möglich gewesen wäre. 

Um die perfekten Rahmenbedingungen für die lebensrettenden EH-Kurse zu schaffen, fehle nun eigentlich nur noch das geplante Rettungs- und Bildungszentrum, so Vor der Wösten.

Von: Björn Behrens

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